Durchblick-Preis 2026

Mit dem Medienpreis „Durchblick“ würdigt der BVDA herausragende publizistische Leistungen der Wochenblätter.

Der Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen vergibt jährlich den Durchblick-Medienpreis für herausragende publizistische Leistungen der Anzeigenblattverlage. Mit dem Durchblick-Preis werden Journalistinnen und Journalisten sowie Verlage ausgezeichnet, die sich um die redaktionelle Qualität, publizistische Bedeutung und die Innovationskraft kostenloser Wochenzeitungen verdient machen und damit zum positiven Image der Gattung beitragen.

In 2025 feierte der Durchblick-Preis sein 20-jähriges Jubiläum. Die begehrten Preise wurden am Abend des 3. April 2025 im Rahmen der BVDA-Frühjahrstagung in Berlin vergeben. Bilder von der Preisverleihung finden Sie in unserer Bildergalerie.

2026 richtet der BVDA seinen Durchblick-Preis neu aus, um ihn künftig noch zielgerichteter zur Stärkung der Gattung „Kostenlose Wochenzeitungen“ einzusetzen. Künftig wird der Preis ausschließlich für herausragende journalistische Leistungen vergeben. Damit rückt der BVDA gezielt die publizistische Qualität und gesellschaftliche Relevanz unserer Mediengattung in den Vordergrund.

In diesem Jahr wird der Medienpreis von der HAIBERG GmbH unterstützt, die als Sponsor das Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro bereitstellt. 

Die Nominierten 2026

Am 27. April hat eine unabhängige Expertenjury bei ihrer Sitzung im Haus der Presse aus der Shortlist der Vorauswahljury die diesjährigen Nominierten bestimmt. Die Bekanntgabe des Gewinners des Durchblick-Preises 2026 erfolgt bei der Preisverleihung im Rahmen der BVDA-Tagung am 28. Oktober 2026 in Essen.

 

„Beste journalistische Leistung“

  • Lars Kindermann und andere, Rheinische Anzeigenblätter, Köln
    Serie „80 Jahre Kriegsende“ 
  • Tomas Cabanis, Stefan Seitz, Roderich Trapp, Jörn Koldehoff, Rundschau Verlagsgesellschaft mbH, Wuppertal
    „Scherff oder Nocke? Das OB-Duell!“ 
  • Miriam Dabitsch, FUNKE Media Sales NRW GmbH, Essen
    „Vier Jahre im ‚Todesbunker von Volmarstein‘“

Die Gewinnerinnen und Gewinner 2026

Als „Beste journalistische Leistung“ zeichnete die Jury den Beitrag der Wuppertaler Rundschau (Rundschau Verlagsgesellschaft mbH) aus.

Der Gewinnerbeitrag mit dem Titel „Scherff oder Nocke? Das OB-Duell!“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie moderne Kommunalwahl-Berichterstattung heute gelingt: crossmedial, nah an den Menschen und mit kluger Verzahnung von Print, digitalen Angeboten und persönlicher Präsenz vor Ort. Die Jury fand, das ist ein Musterbeispiel für die wichtige Rolle, die kostenlose Wochenzeitungen für den Erhalt einer lebendigen Demokratie spielen.

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Zweit- und Drittplatzierte 2026

Den zweiten Platz belegt Lars Kindermann und weitere Kollegen von den Rheinischen Anzeigenblättern aus Köln mit der Serie  „80 Jahre Kriegsende“. In der Serie erinnerten sie an die Kriegsereignisse im Frühjahr 1945, als die alliierten Streitkräfte auf ihrem Weg nach Köln durch das heutige Verbreitungsgebiet im Rhein-Erft-Kreis vorrückten.

Dafür sprachen sie mit Stadtarchivaren, kommunalen Geschichtsvereinen und Lokalhistorikern. So machten sie ein bedeutendes Kapitel der Geschichte anhand lokaler Schauplätze und persönlicher Perspektiven für die Leserinnen und Leser greifbar.

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Der dritte Platz geht an Miriam Dabitsch von den FUNKE Anzeigenblättern NRW für den Beitrag „Vier Jahre im Todesbunker von Volmarstein“. Die Autorin hat sich einem schwierigen Thema gewidmet, das viele andere lieber ausblenden würden. Sie erzählt die Geschichte von Thomas Frauendienst, der in einem Heim schweres Leid erfahren hat.

Indem er seine Geschichte öffentlich macht, möchte er dazu beitragen, dass sich solche Erfahrungen niemals wiederholen. Der Beitrag beleuchtet ein gesellschaftlich relevantes Thema einfühlsam und gibt einem Betroffenen eine Stimme.

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Der zweite Platz geht an die Münchner Wochenanzeiger. Die Münchner Wochenanzeiger feiern 100-jährigen Geburtstag und bedanken sich bei ihren treuen Leserinnen und Lesern mit einer Jubiläumsausgabe, die es in sich hat. Mit 128 Seiten ist die Ausgabe zum 100-jährigen Jubiläum der Münchner Wochenanzeiger ein starkes Signal für die Lebendigkeit der ganzen Gattung auch in besonders herausfordernden Zeiten. Die Statements unzähliger Leser und Funktionsträger zeigen, warum Anzeigenblätter unverzichtbar für Politik und Demokratie, Handel und Wirtschaft, Ehrenamt und Zusammenhalt der Gesellschaft sind.

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Die Delta Medien Service GmbH aus Heilbronn bekommt den dritten Preis für ihre Aktion „echo Super-Tipp 3 aus 49“. Unter dem Motto „ Wecken Sie den Spieltrieb in Ihren Kunden und Lesern“ startete das Heilbronner „echo am Wochenende“ die spannende Aktion „3 aus 49“ und verbindet Werbekunden und Leser mit der Aktion auf spielerische Art und Weise

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Den zweiten Platz belegt die Medienhaus Lüneburg GmbH aus Lüneburg mit der Serie „Einsamkeit hat viele Gesichter“. Das Bundesfamilienministerium hat 2024 eine große Studie zum Thema Einsamkeit herausgebracht. Die Redakteurinnen von der Lünepost, Simone Steinbrenner und Meike Richter, haben sich dem Thema angenommen und eine kleine Serie herausgebracht. Sie haben u. a. mit Betroffenen gesprochen und auch über Hilfestellungen berichtet.

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Dritter Sieger sind die Münchner Wochenanzeiger mit der Serie „Häusliche Gewalt“. Der gefährlichste Ort für Frauen ist das eigene Zuhause. In der Serie „Häusliche Gewalt“ erklären die Wochenanzeiger Hintergründe, nennen Fakten, stellen Hilfsangebote vor. Diese Berichterstattung stößt notwendige Diskussionen an und zeigt, wie Anzeigenblätter gesellschaftliche Probleme sichtbar machen und zu positiven Veränderungen beitragen können.

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Die Shortlist 2026

Eine Vorauswahljury – bestehend aus Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Kostenlose Wochenzeitungen“ und des ehemaligen AK Redaktion – hat aus allen Einreichungen die zehn besten Beiträge für die „Beste journalistische Leistung“ ausgewählt:

  • Miriam Dabitsch, FUNKE Sales NRW GmbH, Essen     
    „Vier Jahre im ‚Todesbunker von Volmarstein‘“
  • Miriam Dabitsch, FUNKE Sales NRW GmbH, Essen
    „Ohne Umwege direkt ins Herz“
  • Jan Beckmann, Simone Steinbrenner, Medienhaus Lüneburg GmbH, Lüneburg
    „Das Armutszeugnis“
  • Tanja Beetz, Johannes Beetz, Münchner Wochenanzeiger, München     
    „Das literarische Quartett – Vier Schätze aus dem Bücherschrank“ (Serie)
  • Heike Woschée, Münchner Wochenanzeiger, München
    „Befreiende Botschaft“
  • Heiner Frost, Niederrhein Nachrichten Verlag GmbH, Geldern
    „Der Schrei“
  • Lars Kindermann und andere, Rheinische Anzeigenblätter, Köln          
    „80 Jahre Kriegsende“ (Serie)
  • Tomas Cabanis, Stefan Seitz, Roderich Trapp, Jörn Koldehoff, Rundschau Verlagsgesellschaft mbH, Wuppertal
    „Scherff oder Nocke? Das OB-Duell!“
  • Jürgen Becker, Saarländische Wochenblattverlagsgesellschaft mbH, Saarbrücken
    „STOP! Gewalt gegen Kinder“ (Halfcover zum Thema)
  • SÜWE-Redaktion, SÜWE Vertriebs- und Dienstleistungs-GmbH & Co. KG, Ludwigshafen   
    „Ehrenamt“ (Serie)

(Sortierung nach alphabetischer Reihenfolge der Verlagsnamen)

Die Kategorie

Diese Kategorie zeichnet den besten redaktionellen Beitrag (Artikel oder Serie) aus, der im Jahr 2025 bei einem BVDA-Mitgliedsverlag in Print oder Online erschienen ist. Hierbei kann es sich um eine Einzel- oder Gemeinschaftsleistung eines Autorenteams handeln. Ein Genre ist nicht vorgegeben.

Eingereicht werden können auch Artikel oder Serien, die im Rahmen einer redaktionellen Initiative des BVDA erschienen sind (z.B. zu den Themen Nachhaltigkeit/Umweltschutz | Stärkung des lokalen Einzelhandels | Bürgerschaftliches Engagements | Mülltrennung wirkt).

Die Jury

  • Mika Beuster (Bundesvorsitzender, Deutscher Journalisten-Verband)
  • Ulf-Stefan Dahmen (Redaktionsleiter, Rheinische Anzeigenblätter)
  • Stefan Hertel (Pressesprecher, HDE)
  • Michael Jansen (Leiter Digitalisierung & Marketing, Niederrhein Nachrichten)
  • Roman Portack (Geschäftsführer, Deutscher Presserat)
  • Dennis Prien (Chief Sales Officer, FUNKE Publishing)
  • David Schraven (CEO, Correctiv)
  • Hendrik Stein (Redaktionsleiter, FUNKE Media Sales & Services Berlin)
  • Michaela Steinhauser (Bereichsleiterin Politik, DER MITTELSTANDSVERBUND)

Wettbewerbsverfahren

Zum Durchblick-Preis 2026 können sich BVDA-Mitgliedsverlage selbst mit einer oder mehreren Einreichungen für die „Beste journalistische Leistung“ bewerben. 

Voraussetzung für eine Einreichung ist, dass die jeweiligen Beiträge im Jahr 2025 in einem BVDA-Mitgliedsverlag erschienen sind.

Eine fachkundige Jury aus BVDA-Mitgliedern sowie externen Expertinnen und Experten aus Journalismus, Wirtschaft und Wissenschaft bewertet alle Einreichungen und bestimmt drei Nominierten sowie den Erst-, Zweit- und Drittplatzierten.

Füllen Sie für jede Einreichung den Teilnahmebogen vollständig aus. Senden Sie diesen zusammen mit einer Ansichts-PDF des jeweiligen Beitrags an durchblick@bvda.de.

Größere Dateien bzw. Einreichungen mit hohen Datenmengen (ab 6 MB) stellen Sie uns bitte über einen Download-Link zur Verfügung. 

LETZTMALIG VERLÄNGERT! Einsendeschluss ist der 20. Februar 2026.

Der Durchblick-Preis 2026 ist mit insgesamt 10.000 € dotiert. Der Erstplatzierte erhält 5.000 €, der Zweitplatzierte 3.000 €, der Drittplatzierte 2.000 €.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der BVDA-Tagung am 27. und 28. Oktober 2026 in Essen statt.

Rückblick

DURCHBLICK-PREIS

Das waren die Sieger und Nominierten

Die Preisträgerinnen und -Preisträger der vergangenen Jahre und ihre Beiträge können Sie hier noch einmal ansehen.

Zum Rückblick

Ihre Ansprechpartnerin

Anne Meyer

Projektmanagerin

+49 30 726298-2818

F: +49 30 726298-2800

meyer@bdzv.de
Anne Meyer

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