Münchner Wochenanzeiger für Dietrich-Oppenberg-Medienpreis nominiert

Die Stiftung Lesen würdigt damit journalistische Beiträge, die das Lesen auf kreative und überzeugende Weise in den Mittelpunkt rücken.

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Die Münchner Wochenanzeiger gehören zu den acht Nominierten für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2026 der Stiftung Lesen. Ausgezeichnet werden journalistische Beiträge, die das Lesen und die Lesekultur auf besondere Weise in das öffentliche Bewusstsein rücken. Vergeben wird der Preis gemeinsam mit der Stiftung Presse-Haus NRZ.

 

Nominiert wurde die Serie „Das literarische Quartett“, die sich auf ebenso originelle wie unterhaltsame Weise den öffentlichen Bücherschränken in München widmet. Über 30 öffentliche Bücherschränke gibt es in der Landeshauptstadt. In jedem Beitrag werden vier oft auf den ersten Blick eher unscheinbare oder „banale“ Bücher augenzwinkernd wie im Feuilleton besprochen – und dabei gezeigt, welche Geschichten, Gedanken und Perspektiven selbst in vermeintlich gewöhnlichen Büchern stecken.

 

Die Serie macht deutlich: Bücher helfen, Dinge anzusprechen. Sie zeigen, wie sich Zeiten und Menschen verändern, erleichtern den Blick auf komplexe Themen, führen vor Augen, wie nah das Böse sein kann, und lassen uns hoffen, dass noch längst nicht alles erzählt ist.

 

Ebenfalls nominiert sind Beiträge unter anderem von Arte, Die Zeit, der Süddeutschen Zeitung, dem Bayerischen Rundfunk und Spektrum der Wissenschaft.

 

Die Jury trifft ihre finale Entscheidung Anfang Juli.

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