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Ein Stück Heimat im Briefkasten: Anzeigenblätter bleiben im digitalen Zeitalter unverzichtbar

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Berlin. Im digitalen Zeitalter sind Anzeigenblätter eine feste Größe und für viele Menschen unverzichtbar. Die Wochenblätter können nicht nur steigende Werte bei der Leser-Blatt-Bindung verzeichnen. Auch die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung hat zugenommen und mehr Leserinnen und Leser fühlen sich zuverlässig über die Ereignisse am Ort informiert. Das geht aus den neuesten  Daten der Studie „Anzeigenblatt Qualität“ des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hervor.

Über 68 Prozent der Leserinnen und Leser (Leser pro Ausgabe = LpA) fühlt sich mit den kostenlosen Wochenzeitungen „sehr stark“ oder „stark“ verbunden. 2015 gaben noch 61 Prozent der Rezipienten (LpA) an, dass sie ihr Anzeigenblatt „sehr stark“ oder „stark“ vermissen würden, wenn sie es nicht mehr erhalten könnten. In Zeiten einer wachsenden Informations- und Reizüberflutung ist es sehr bemerkenswert, dass die Leserinnen und Leser ihr Anzeigenblatt durchschnittlich mehr als zweimal in die Hand nehmen. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt beeindruckende 27 Minuten (LpA).

Angesichts eines medialen Vertrauensverlustes und der Debatte um „fake news“ ist es besonders erfreulich, dass das Vertrauen der Menschen in die Lokalblätter sogar noch gewachsen ist. 79 Prozent der Rezipienten bescheinigen dem Anzeigenblatt, dass es zuverlässig über die Ereignisse am Ort berichtet (2015: 75 Prozent). „Die Leserinnen und Leser haben offensichtlich eine sehr enge und vertrauensvolle Beziehung  zu ihrem lokalen Wochenblatt. Die Wochenzeitung ist nicht nur ein verlässlicher Alltagshelfer, sondern bedeutet für die Menschen auch ein Stück Heimat“, sagt der stellvertretende BVDA-Geschäftsführer Sebastian Schaeffer.

Auch Anzeigen und Werbung werden von 72 Prozent der Leserinnen und Leser als nützlich wahrgenommen. Obwohl es im Internet viele Möglichkeiten für Preisvergleiche gibt, sehen ganze 67 Prozent (2015: 59 Prozent) der Rezipienten (LpA) und 62 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren (2015: 56 Prozent) das Anzeigenblatt als wichtige Informationsquelle vor dem Einkauf an.

Werbung in Anzeigenblättern wird auch sonst überwiegend positiv beurteilt: 77 Prozent der Gesamtbevölkerung verbinden sie mit mindestens einer positiven Eigenschaft (z.B. nützlich oder kaufanregend). Damit liegen die Anzeigenblätter im Medienvergleich an erster Stelle. Knapp 60 Prozent der Leserinnen und Leser (LpA) sehen zudem einen hohen Nutzwert von Prospekten, die Anzeigenblättern beiliegen. 72 Prozent der deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren und 85 Prozent der Rezipienten (LpA) nutzen diese mindestens einmal pro Woche. Das Internet hingegen kann als Werbeträger nicht überzeugen: 64 Prozent verbinden Werbung hier mit einer negativen Eigenschaft und lediglich 49 Prozent können dieser etwas Positives abgewinnen.

Weiterhin ungebrochen ist die Lust der Deutschen auf Lokales. Während 2015 noch 54 Prozent der deutschsprachigen Gesamtbevölkerung (62 Prozent der Wochenblattleser) ein starkes bis sehr starkes Interesse an Lokalberichterstattung bekundeten, liegt der Anteil in der Gesamtbevölkerung nun bei 59 Prozent und bei Anzeigenblattrezipienten (LpA) sogar bei 69 Prozent.

Auf einem hohen Niveau liegt auch die Reichweite: Mit 65 Prozent lesen knapp zwei Drittel aller deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren Anzeigenblätter. Das sind mehr als 45 Millionen Menschen in Deutschland (LpA). 79 Prozent zählen zum ‚Weitesten Leserkreis‘, d.h. sie haben mindestens eine der letzten zwölf Ausgaben gelesen.

 

Ansprechpartner:

Sebastian Schaeffer
Leiter Markt- & Mediaservice
Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA)
Tel.: 030 / 72 62 98 – 2824
E-Mail: schaeffer(at)bvda(dot)de

Ellen Großhans
Leiterin PR und Kommunikation
Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA)
Tel.: 030 / 72 62 98 – 2822
E-Mail: grosshans(at)bvda(dot)de

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