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25.000 Menschen setzen deutschlandweit ein Zeichen für Demokratie und Offenheit

Anzeigenblätter unterstützen den Tag der offenen Gesellschaft zum zweiten Mal als Medienpartner

Festtafel der Initiative Offene Gesellschaft auf dem Tempelhofer Feld (Berlin). Foto: Initiative Offene Gesellschaft

Berlin. Der „Tag der offenen Gesellschaft“ ist am 16. Juni in ganz Deutschland auf große Resonanz gestoßen. 25.000 Menschen stellten am Samstag überall in der Republik Tische und Stühle vor die Tür und tafelten und diskutierten mit Freunden und Nachbarn. 500 Tafeln setzten so ein Zeichen für Demokratie, gelebte Offenheit und ein friedliches Miteinander. „In einer Gesellschaft der Verschiedenen ist ein gelingendes Miteinander nicht immer einfach. Aber auch nicht immer schwierig. Ich persönlich kenne keine andere Gesellschaft, die wie die offene Gesellschaft eine humane Zukunft eröffnet“, betonte der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck in seinem Grußwort.

Dr. Jörg Eggers, Geschäftsführer des BVDA spricht zum Tag der offenen Gesellschaft, den der BVDA zum zweiten Mal als Medienpartner begleitet. Foto: BVDA

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) begleitet den Tag der offenen Gesellschaft bereits zum zweiten Mal als Medienpartner. „Der Tag der offenen Gesellschaft und die Wochenblätter  bringen Menschen zusammen“, sagte BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers. „Wenn ein ganzes Land auftischt, setzen wir ein wichtiges Zeichen für eine aktive Zivilgesellschaft und stärken das Gemeinschaftsgefühl  und den Zusammenhalt in der lokalen Gemeinschaft.“ Die kostenlosen Wochenzeitungen erreichten Woche für Woche Millionen von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten und Lebenslagen: „Mit unseren Berichten über lokale ehrenamtliche Initiativen und Projekte möchten wir Menschen ermutigen, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen. Wir wollen den Menschen mit positiven Nachrichten Mut machen und mit positiven Beispielen aus der Nachbarschaft zeigen, dass sie im Kleinen Großes bewegen können“, so Eggers. 

Eine der 500 Tafeln, die zum gemeinsamen Essen und Diskutieren eingeladen hatten. Foto: Initiative Offene Gesellschaft

Privatpersonen, Organisationen, Schulen, Theater oder Unternehmen tafelten und debattierten von Kempten bis Kiel und machten sich für die Demokratie und Menschenrechte stark. So setzte auch die Tafel der Bürgergemeinschaft in Kandel ein Zeichen für eine menschenfreundliche Gesellschaft. Seit dem Mord an der 15-jährigen Mia hat der Ort in Rheinland-Pfalz für Rechtsradikale Symbolcharakter. „Demokratien gehen nicht an zu vielen Feinden, sondern an zu wenigen Freunden und Verteidigerinnen zugrunde“, sagte Harald Welzer, Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft und rief dazu auf, das Engagement der Mehrheit der Bevölkerung wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. 

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