Dialog- und Netzwerk-Format VITAL LOKAL

Mit dem Veranstaltungsformat VITAL LOKAL bietet der BVDA eine Dialog- und Netzwerkplattform für Verbandsvertreter, Ministerialbeamte, Journalisten und Politiker in der Hauptstadt. Mit dem gemeinsamen Frühstück wird die Gattung Anzeigenblatt bekannt gemacht, werden die Vernetzung und das politische Lobbying des BVDA intensiviert und Herausforderungen für den Nahbereich der Menschen vor Ort diskutiert.

Aktuelle Termine

Weitere Informationen zur nächsten Veranstaltung folgen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern jederzeit zur Verfügung.

Vergangene Veranstaltungen

Politischer Dialog über den Dächern von Kreuzberg und Mitte

BVDA erweitert das Networking-Format VITAL LOKAL um eine Summer Edition

Traditionell fokussiert das Dialog- und Networking-Format VITAL LOKAL Themen, die die Menschen vor Ort bewegen und über die die Anzeigenblätter berichten, beispielsweise Fachkräftemangel, Pflegenotstand, Integration oder Wohnungsnot. In der erstmals durchgeführten Summer Edition auf der Dachterrasse des Hauses der Presse ging es diesmal um einen Meinungs- und Gedankenaustausch während der parlamentarischen Sommerpause. Bundestagsabgeordnete, Ministerialbeamte, Verbandsvertreter und Wissenschaftliche Mitarbeiter aus den MdB-Büros tauschten sich bei leichten Snacks und kühler Limo über die aktuelle politische Agenda aus.

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers zog ein positives Fazit des neuen Formats: "Nachdem wir unseren Frühstücksdialog bereits fest etabliert haben und mit dem Presseworkshop für MdB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Frühjahr einen großen Zuspruch ernten konnten, hat sich auch die neue Veranstaltungsform aus der VITAL LOKAL-Reihe als Erfolg herausgestellt." Die Gespräche hätten aber auch deutlich gezeigt, dass Interesse und Bedarf an einer Neuauflage des Presseworkshops besteht.

Der letzte Termin stand unter dem Thema "Berlin konkret – Bundespolitik in lokalen Medien transparent machen". Rund 40 Bundestagsabgeordnete bzw. deren Wissenschaftliche Mitarbeiter informierten sich über eine effektive Pressearbeit in Anzeigenblättern – im Zentrum stand dabei die Frage, wie es gelingen kann, den Menschen im Wahlkreis die parlamentarische Arbeit erfolgreich zu vermitteln.

Der nächste Frühstücksdialog wird am 16. Oktober. Dort steht ein Fazit der "Woche des Bürgerschaftlichen Engagements" auf der Agenda. Außerdem wird diskutiert und ausgelotet, ob die Bedeutung des Ehrenamtes in Deutschland angemessen gewürdigt wird.

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Anzeigenblätter leisten wichtigen Beitrag zur politischen Meinungsbildung

Journalisten, Parlamentarier und Mitarbeiter aus MdB-Büros trafen sich zum Dialog und Wissenstransfer beim BVDA-Workshop "Berlin konkret – Bundespolitik in lokalen Medien transparent machen"

Anzeigenblätter sind ein relevantes und reichweitenstarkes Medium, um Inhalte der Bundespolitik mit lokalen Bezügen zu transportieren. Dies ist ein Fazit des Presseworkshops, den der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) heute im Rahmen seines Hauptstadtfrühstücks VITAL LOKAL in Berlin organisierte. Über 35 Bundestagsabgeordnete bzw. deren Wissenschaftliche Mitarbeiter informierten sich über eine effektive Pressearbeit in Anzeigenblättern – im Zentrum stand dabei die Frage, wie es gelingen kann, den Menschen im Wahlkreis die parlamentarische Arbeit erfolgreich zu vermitteln.

Michael Simon, Geschäftsführender Gesellschafter der Wochenanzeiger Medien GmbH, und der Chefredakteur der Berliner Woche und des Spandauer Volksblatt, Helmut Herold, gaben in dem zweistündigen Workshop zahlreiche Empfehlungen und Handlungsanleitungen; beispielsweise was erforderlich ist, um ein Sujet mediengerecht aufzubereiten, wie ein Thema der Bundespolitik zu einer lokalen Story wird und welche formalen und inhaltlichen Anforderungen Redakteure an das Pressematerial stellen.

Außerdem belegten die beiden Referenten anhand der redaktionellen Agenda, dass es eine breite Palette politischer Themen gibt, die ihren Platz in den Wochenblättern hatten und haben: vom Pflegenotstand bis zu Nachhaltigkeit, vom Fachkräftemangel über das Bienensterben bis hin zur Europawahl, um nur einige Beispiele zu nennen.

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers beleuchtete zu Beginn der Veranstaltung die relevanten Daten und Fakten der lokalen Mediengattung und unterstrich ihren Public Value: "Seit vielen Jahrzehnten sind wir Wegbegleiter des Bürgerschaftlichen Engagements und Medienpartner der gleichnamigen Aktionswoche (seit 2013). Mit unserem bundesweiten Format 'Das geht uns alle an!' bereiten wir Themen redaktionell auf, die den Menschen auf den Nägeln brennen. Jeder teilnehmende Verlag stellt dann die jeweils eigenen relevanten lokalen Bezüge her. Für uns war es daher nur ein logischer Schritt, auch der Bundespolitik unsere Mediengattung als wichtige Plattform zur Meinungs- und Willensbildung noch stärker ins Bewusstsein zurückrücken. Dem trägt das Workshop-Format mit seinen Inhalten Rechnung. Denn schließlich helfen die kostenlosen Anzeigenblätter mit ihren spezifischen Inhalten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und das demokratische Gemeinwesen zu stärken."

„Der Umgang miteinander im Internet muss wieder von Respekt und Toleranz geprägt sein“

Verbandsvertreter und Abgeordnete diskutieren über das Spannungsfeld von Politik und Medien beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)

Es wächst das Bewusstsein, dass der Umgang miteinander, in den Sozialen Medien, aber auch offline, wieder durch mehr Respekt und Toleranz geprägt sein muss. Dies ist eines der Ergebnisse aus den Diskussionen zwischen Politikern, Verbandsvertretern, Journalisten und Mitarbeitern aus Ministerien. Diese trafen sich heute zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. 

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers unterstrich in seinem Impuls zum Spannungsfeld "Politik und Medien" die besondere Bedeutung der Anzeigenblätter: "Vor dreißig Jahren wurden die Grundlagen des World Wide Web gelegt, in den letzten zwanzig Jahren haben sich Internetgiganten wie Google, Amazon, Facebook & Co. zu Monopolisten oder Marktführern in wichtigen Kommunikationsfeldern etabliert. Doch auch im Jahr 2019 gibt es kein digitales Pendant zu kostenlosen Wochenblättern, das die Menschen als Pushmedium mit lokalen redaktionellen und werblichen Informationen nahezu flächendeckend versorgt." 

Außerdem betonte Eggers den Public Value der lokalen Mediengattung: "Mit den genannten Leistungsmerkmalen haben sich die Anzeigenblätter in Deutschland seit vielen Jahren als wichtiger und geschätzter Medienpartner des bürgerschaftlichen Engagements etabliert. Sie helfen so mit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und das demokratische Gemeinwesen zu stärken. Auch vor und zwischen Wahlen tragen Sie mit ihrer Berichterstattung zur Meinungs- und politischen Willensbildung bei."

Dem trägt der BVDA auch mit der Ausrichtung der nächsten "VITAL LOKAL"-Veranstaltung Rechnung, die als Workshop für Abgeordnete und deren Mitarbeiter, aber auch für Verbandsvertreter konzipiert ist. Sie findet am Mittwoch, dem 20. März 2019 statt – der Titel: "Berlin konkret – Bundespolitik in lokalen Medien transparent machen".

Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung will die Arbeitsbedingungen in der Pflege deutlich verbessern

Verbände und Politik diskutieren aktuelle Herausforderungen in der Pflege beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)

Bessere Arbeitsbedingungen in den Berufsfeldern der Pflege sind der beste Garant dafür, um künftig einen Pflegenotstand zu vermeiden. Dies ist eine der Thesen, die der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) formulierte.

Unter dem Motto "Zukunft wird vor Ort gemacht: Herausforderungen in der Pflege" trafen sich heute Politiker, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Die Teilnehmer diskutierten vor allem die Voraussetzungen, um die Situation in der Pflege zu verbessern und zukunftssicher zu gestalten. 

"Wir benötigen mehr Fachkräfte für die Pflege. Es gibt Bemühungen über Zuwanderung, schnellere Anerkennungsverfahren und Gewinnung von Schülern für die Ausbildung. Aber das gelingt nur, wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verändern. Denn viele Pflegekräfte geben auf und arbeiten nicht mehr in diesem Beruf oder nicht mehr in Vollzeit", erläuterte Westerfellhaus in seinem Vortrag.

Für bessere Arbeitsbedingungen habe er einen Fünf-Punkte-Vorschlag gemacht, mit Prämien für Berufsrückkehrer und einer konkreten Verbesserung der Arbeitsbedingungen: "Ich schlage 80 Prozent arbeiten und 20 Prozent Regeneration vor. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung hat ausgerechnet, dass wir so 40.000 Vollzeitäquivalente für die Pflege zurückgewinnen könnten."

Um die Versorgung der Patienten und Pflegebedürftigen auch in Zukunft zu sichern, müsse auch eine Neujustierung in der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe stattfinden. "Die Diskussionen, die auf Abgrenzung und Hierarchiedenken zielen, müssen beendet werden und stattdessen sollte es darum gehen, wie die unterschiedlichen Berufsgruppen auf Augenhöhe zusammenarbeiten können", forderte Westerfellhaus. "Die Prozesse, Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufen und Bereichen müssen neu gedacht werden."

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers betonte die wichtige Rolle der Anzeigenblätter als lokaler Multiplikator für die genannten Anliegen: "Unsere Redaktionen bilden mit ihren wöchentlichen Beiträgen das Leben im Nahbereich der Menschen ab. Dazu zählt, über die Herausforderungen in der Pflege zu berichten, nicht nur Missstände zu benennen, sondern auch positive Aspekte der Pflege und neue Berufschancen redaktionell zu begleiten. Das Anzeigenblatt spielt in diesem Kontext aber auch als Werbeträger eine besondere Rolle: zum Beispiel als Anbieter von Stellenanzeigen oder als Plattform großangelegter Imagekampagnen für den Pflegeberuf". In diesem Zusammenhang verwies Eggers auf eine Aktion, die der BVDA gemeinsam mit seinen Mitgliedsverlagen bereits erfolgreich flächendeckend in einem Bundesland umgesetzt hat.

Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger: Fahrverbote sind nicht die Lösung

Verbände und Politik diskutieren aktuelle Logistik-Herausforderungen beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)

Fahrverbote in Innenstädten sollten vermieden werden - stattdessen gelte es, alle Formen alternativer Antriebe zu fördern. Dies ist eine der Thesen, die der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium,  Steffen Bilger, beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) formulierte.

Unter dem Motto "Zukunft wird vor Ort gemacht: Logistik im Nahbereich – effizient, ökologisch, verantwortungsbewusst" trafen sich heute Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Die Teilnehmer diskutierten vor allem die aktuellen Herausforderungen der Innenstadtlogistik, die besonders durch die wachsenden Paketzustellungen und die vielfach drohenden Fahrverboten von Dieselfahrzeugen geprägt sind.

"Das Bundesverkehrsministerium und den BVDA verbindet die gemeinsame Herausforderung, stadt- und umweltverträgliche Lösungen für die letzte Meile zu finden. Deswegen arbeiten wir als BMVI an der Digitalisierung der Mobilität durch den Ausbau der Gigabitnetze. Und wir setzen auf alternative Antriebe, um gerade den Stadtverkehr effizient und sauber zu gestalten", sagte Bilger vor den rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hauptstadtfrühstücks. 

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Steffen Bilger, ist Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und unter anderem Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Bilger hob in seinem Vortrag hervor, dass mehr Mobilität – auch und gerade durch wachsende E-Commerce-Lieferungen – vor allem bedeuten müsse: effiziente und nachhaltige Mobilität. Dazu habe das BMVI ein entsprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Neben konkreter Förderung alternativer Antriebe, bei denen E-Autos nur einen Bereich ausmachten, gebe es auch vielfältige Anreize in den Kommunen, auf alternativ angetriebene Fahrzeuge umzusteigen: zum Beispiel die Erlaubnis, Busspuren zu nutzen oder kostenlose Parkmöglichkeiten. Hier bestehe in vielen Kommunen noch großes Potenzial bei der Umsetzung, so Bilger.

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers erörterte beispielhaft die aktuellen Herausforderungen für Anzeigenblattverlage: "Dieselfahrverbote behindern massiv unsere Auslieferungslogistik. Von unseren innerstädtischen Depots aus wird in erster Linie zu Fuß oder per Fahrrad zugestellt. Allerdings müssen die Transportfahrzeuge dort auch hingelangen können." Viele Verlage seien daran interessiert, ihren Fuhrpark umzustellen. Dies scheitere bisher allerdings an zu hohen Kosten und der mangelnden Reichweite der Fahrzeuge bei schwerer Beladung. Eggers warnte davor, Monopolstellungen bei der Zustellung im innerstädtischen Bereich durch Dieselfahrverbote zu befördern. Die urbane Zustellung von Presseprodukten dürfe nicht gefährdet werden. In diesem Sinne begrüße man die Haltung des BMVI, Fahrverbote vermeiden zu wollen, so Eggers.

Die nächste Veranstaltung von "VITAL LOKAL" wird im September 2018 stattfinden und sich inhaltlich dem Thema "Herausforderungen in der Pflege" widmen.

BVDA etabliert erfolgreiches Dialog- und Netzwerk-Format VITAL LOKAL

Verbände und Politik diskutieren beim Hauptstadtfrühstück des Anzeigenblattverbandes über Fachkräftemangel

Unter dem Motto "Zukunft wird vor Ort gemacht – Fachkräftemangel und Standortpolitik" trafen sich heute Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Auf Einladung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) diskutierten die Teilnehmer, welche Bedeutung das Thema Fachkräftemangel für Unternehmen besitzt, aber auch für die Standortpolitik der Regionen. 

"Den Fachkräftemangel in dieser allgemeinen Bezeichnung gibt es nicht. Neben Implikationen durch konjunkturelle Aspekte und einer allgemeinen demografischen Entwicklung sind viele Herausforderungen der Unternehmen, geeignete Mitarbeiter zu finden, oft auch hausgemacht." So lautete eine These, die Prof. Dr. Jürgen Radel in seinem Impulsreferat formulierte.  

Der Gastreferent von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ist ein international ausgewiesener Experte für Human Resources Management. Vor seiner Tätigkeit in der Wissenschaft war er zehn Jahre in der Unternehmenspraxis tätig – zuletzt als Prokurist eines global agierenden Logistik-Dienstleisters. Radel ist Buchautor, Verfasser zahlreicher Publikationen und berät Führungskräfte und Organisationen. Seine Themen sind dabei vor allem aktuelle Trends wie Employer Branding und Veränderungsprozesse durch die Digitalisierung. 

In seinem Vortrag schlussfolgerte Radel, dass das hochspezialisierte Ausbildungssystem in Deutschland Personalabteilungen oft dazu verleite, auch entsprechend und ausschließlich spezialisiert zu suchen. Unternehmen müssten in dieser Hinsicht mutiger werden. Dazu gehöre auch, potenziellen Mitarbeitern mehr zuzutrauen – besonders mit Blick auf deren Selbsteinschätzung, ob sie für eine Aufgabe geeignet seien. Sollten Fremd- und Selbsteinschätzung der fachlichen Kompetenzen tatsächlich weit auseinanderliegen, müsse die Priorität anders gesetzt werden: Es ginge dann nicht mehr darum, den Besten auszuwählen, sondern denjenigen mit dem geringsten Entwicklungsbedarf. 

Gegenüber den Parlamentariern und Mitgliedern der Verbände regte Radel an, ein intensiveres Standort-Marketing zu fördern – mit stärkerem Fokus auf den jeweiligen Arbeitsort. "Die Tourismusbranche lebt in weiten Teilen vor, wie erfolgreiches Marketing für eine Region aussehen muss. Alleine die Tatsache, dass ein Begriff wie der des 'Hidden Champion' existiert, zeigt: Es gibt es einen enormen Nachholbedarf, erfolgreiche Wirtschaftsstandorte bekannt zu machen", so Radel. Den Wochenblättern empfahl der Experte, ihre gute Reputation im Nahbereich zu nutzen und wirtschaftlich erfolgreiche Regionen noch stärker publizistisch zu begleiten.  

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers zog ein positives Fazit der Veranstaltung. "Mit VITAL LOKAL ist es uns gelungen, eine wichtige Dialog- und Netzwerkplattform zu etablieren. Der intensive Meinungsaustausch – beim letzten Dialogfrühstück zur Digitalisierung und heute zum Thema Fachkräftemangel und Standortpolitik – zeigt, dass viele Themen aus dem Nahbereich hochrelevant sind. So wie die Anzeigenblätter seit vielen Jahrzehnten erfolgreich Politik und Wirtschaft, Leben und Alltag der Menschen begleiten, bringen wir diese Expertise als Spitzenorganisation in das Gespräch mit Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein", sagte Eggers. 

Die nächste Veranstaltung von "VITAL LOKAL" wird am 12. Juni 2018 stattfinden und sich inhaltlich dem Thema "Logistik im Nahbereich – effizient, ökologisch, verantwortungsbewusst" widmen.

Anzeigenblattverband BVDA startet neues Dialog- und Networking-Format für Politik und Verbände

Zukunft wird vor Ort gemacht – Lokale Kommunikation im digitalen Zeitalter – unter diesem Titel trafen sich heute Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Auf Einladung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) diskutierten die rund 30 Teilnehmer die Herausforderungen auf kommunaler Ebene im digitalen Zeitalter.

"Digitalisierung ist nicht das Thema E-Government allein, sondern muss sehr schnell Einzug in die wichtigen Politikfelder wie Mobilität, Bildung, Gesundheit, Energie und Sicherheit finden. Hier geht es um neue Dienstleistungen und Services für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen – wie wir leben, arbeiten, uns bilden und unsere Freizeit verbringen, wird immer mehr vom Internet bestimmt. Gleichzeitig behalten lokale Medien wie die Anzeigenblätter ihre Funktion als Informationsmakler vor Ort und wichtiger Meinungsbildner für die lokale Demokratie." So lautete eine Kernthese des Gastreferenten Franz-Reinhard Habbel. Der Autor und langjährige Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes stimmte die Gäste mit seinem Impulsreferat auf die anschließende Diskussion ein. Habbel, der auch Gründer und Leiter des Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ist, verfügt als E-Government-Experte über eine umfangreiche digitale Expertise. Im Innovators Club beschäftigt er sich mit Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft interdisziplinär mit strategischen Zukunftsthemen der Kommunen. 

"Mit unserem neuen Veranstaltungsformat "VITAL LOKAL" bieten wir eine Dialog- und Netzwerkplattform für Verbandsvertreter, Ministerialbeamte, Journalisten und Politiker – um den Meinungsaustauch zu fördern und Antworten auf die Herausforderungen im Nahbereich zu diskutieren", erläuterte BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers das Konzept von "VITAL LOKAL". „Die Anzeigenblätter begleiten seit vielen Jahrzehnten erfolgreich Politik und Wirtschaft, Leben und Alltag der Menschen. Mit ihrer hohen Haushaltsabdeckung und nahezu flächendeckenden Verteilung haben sie sich als Medium für die Menschen vor Ort und Makler von deren Interessen etabliert. Diese Reputation wollen wir als Spitzenorganisation gerne in den Dialog mit Politik und Verbänden einbringen", sagte Eggers.

Die nächste Veranstaltung von "VITAL LOKAL" wird am 21. März stattfinden und sich inhaltlich dem Thema "Fachkräftemangel" widmen.

Ihre Ansprechpartnerin

Tamara Branovic
Tamara Branovicicon
Referentin der Geschäftsführung
T +49 30 726298-2812
F +49 30 726298-2800
branovic@bvda.de