Dialog- und Netzwerk-Format VITAL LOKAL

Mit dem Veranstaltungsformat "VITAL LOKAL" bietet der BVDA eine Dialog- und Netzwerkplattform für Verbandsvertreter, Ministerialbeamte, Journalisten und Politiker in der Hauptstadt. Mit dem gemeinsamen Frühstück wird die Gattung Anzeigenblatt bekannt gemacht, werden die Vernetzung und das politische Lobbying des BVDA intensiviert und Herausforderungen für den Nahbereich der Menschen vor Ort diskutiert.

Vergangene Veranstaltungen

Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung will die Arbeitsbedingungen in der Pflege deutlich verbessern

Verbände und Politik diskutieren aktuelle Herausforderungen in der Pflege beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)

Bessere Arbeitsbedingungen in den Berufsfeldern der Pflege sind der beste Garant dafür, um künftig einen Pflegenotstand zu vermeiden. Dies ist eine der Thesen, die der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) formulierte.

Unter dem Motto "Zukunft wird vor Ort gemacht: Herausforderungen in der Pflege" trafen sich heute Politiker, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Die Teilnehmer diskutierten vor allem die Voraussetzungen, um die Situation in der Pflege zu verbessern und zukunftssicher zu gestalten. 

"Wir benötigen mehr Fachkräfte für die Pflege. Es gibt Bemühungen über Zuwanderung, schnellere Anerkennungsverfahren und Gewinnung von Schülern für die Ausbildung. Aber das gelingt nur, wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verändern. Denn viele Pflegekräfte geben auf und arbeiten nicht mehr in diesem Beruf oder nicht mehr in Vollzeit", erläuterte Westerfellhaus in seinem Vortrag.

Für bessere Arbeitsbedingungen habe er einen Fünf-Punkte-Vorschlag gemacht, mit Prämien für Berufsrückkehrer und einer konkreten Verbesserung der Arbeitsbedingungen: "Ich schlage 80 Prozent arbeiten und 20 Prozent Regeneration vor. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung hat ausgerechnet, dass wir so 40.000 Vollzeitäquivalente für die Pflege zurückgewinnen könnten."

Um die Versorgung der Patienten und Pflegebedürftigen auch in Zukunft zu sichern, müsse auch eine Neujustierung in der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe stattfinden. "Die Diskussionen, die auf Abgrenzung und Hierarchiedenken zielen, müssen beendet werden und stattdessen sollte es darum gehen, wie die unterschiedlichen Berufsgruppen auf Augenhöhe zusammenarbeiten können", forderte Westerfellhaus. "Die Prozesse, Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufen und Bereichen müssen neu gedacht werden."

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers betonte die wichtige Rolle der Anzeigenblätter als lokaler Multiplikator für die genannten Anliegen: "Unsere Redaktionen bilden mit ihren wöchentlichen Beiträgen das Leben im Nahbereich der Menschen ab. Dazu zählt, über die Herausforderungen in der Pflege zu berichten, nicht nur Missstände zu benennen, sondern auch positive Aspekte der Pflege und neue Berufschancen redaktionell zu begleiten. Das Anzeigenblatt spielt in diesem Kontext aber auch als Werbeträger eine besondere Rolle: zum Beispiel als Anbieter von Stellenanzeigen oder als Plattform großangelegter Imagekampagnen für den Pflegeberuf". In diesem Zusammenhang verwies Eggers auf eine Aktion, die der BVDA gemeinsam mit seinen Mitgliedsverlagen bereits erfolgreich flächendeckend in einem Bundesland umgesetzt hat.

Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger: Fahrverbote sind nicht die Lösung

Verbände und Politik diskutieren aktuelle Logistik-Herausforderungen beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)

Fahrverbote in Innenstädten sollten vermieden werden - stattdessen gelte es, alle Formen alternativer Antriebe zu fördern. Dies ist eine der Thesen, die der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium,  Steffen Bilger, beim Hauptstadtfrühstück des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) formulierte.

Unter dem Motto "Zukunft wird vor Ort gemacht: Logistik im Nahbereich – effizient, ökologisch, verantwortungsbewusst" trafen sich heute Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Die Teilnehmer diskutierten vor allem die aktuellen Herausforderungen der Innenstadtlogistik, die besonders durch die wachsenden Paketzustellungen und die vielfach drohenden Fahrverboten von Dieselfahrzeugen geprägt sind.

"Das Bundesverkehrsministerium und den BVDA verbindet die gemeinsame Herausforderung, stadt- und umweltverträgliche Lösungen für die letzte Meile zu finden. Deswegen arbeiten wir als BMVI an der Digitalisierung der Mobilität durch den Ausbau der Gigabitnetze. Und wir setzen auf alternative Antriebe, um gerade den Stadtverkehr effizient und sauber zu gestalten", sagte Bilger vor den rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hauptstadtfrühstücks. 

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Steffen Bilger, ist Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und unter anderem Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Bilger hob in seinem Vortrag hervor, dass mehr Mobilität – auch und gerade durch wachsende E-Commerce-Lieferungen – vor allem bedeuten müsse: effiziente und nachhaltige Mobilität. Dazu habe das BMVI ein entsprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Neben konkreter Förderung alternativer Antriebe, bei denen E-Autos nur einen Bereich ausmachten, gebe es auch vielfältige Anreize in den Kommunen, auf alternativ angetriebene Fahrzeuge umzusteigen: zum Beispiel die Erlaubnis, Busspuren zu nutzen oder kostenlose Parkmöglichkeiten. Hier bestehe in vielen Kommunen noch großes Potenzial bei der Umsetzung, so Bilger.

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers erörterte beispielhaft die aktuellen Herausforderungen für Anzeigenblattverlage: "Dieselfahrverbote behindern massiv unsere Auslieferungslogistik. Von unseren innerstädtischen Depots aus wird in erster Linie zu Fuß oder per Fahrrad zugestellt. Allerdings müssen die Transportfahrzeuge dort auch hingelangen können." Viele Verlage seien daran interessiert, ihren Fuhrpark umzustellen. Dies scheitere bisher allerdings an zu hohen Kosten und der mangelnden Reichweite der Fahrzeuge bei schwerer Beladung. Eggers warnte davor, Monopolstellungen bei der Zustellung im innerstädtischen Bereich durch Dieselfahrverbote zu befördern. Die urbane Zustellung von Presseprodukten dürfe nicht gefährdet werden. In diesem Sinne begrüße man die Haltung des BMVI, Fahrverbote vermeiden zu wollen, so Eggers.

Die nächste Veranstaltung von "VITAL LOKAL" wird im September 2018 stattfinden und sich inhaltlich dem Thema "Herausforderungen in der Pflege" widmen.

BVDA etabliert erfolgreiches Dialog- und Netzwerk-Format VITAL LOKAL

Verbände und Politik diskutieren beim Hauptstadtfrühstück des Anzeigenblattverbandes über Fachkräftemangel

Unter dem Motto "Zukunft wird vor Ort gemacht – Fachkräftemangel und Standortpolitik" trafen sich heute Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Auf Einladung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) diskutierten die Teilnehmer, welche Bedeutung das Thema Fachkräftemangel für Unternehmen besitzt, aber auch für die Standortpolitik der Regionen. 

"Den Fachkräftemangel in dieser allgemeinen Bezeichnung gibt es nicht. Neben Implikationen durch konjunkturelle Aspekte und einer allgemeinen demografischen Entwicklung sind viele Herausforderungen der Unternehmen, geeignete Mitarbeiter zu finden, oft auch hausgemacht." So lautete eine These, die Prof. Dr. Jürgen Radel in seinem Impulsreferat formulierte.  

Der Gastreferent von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ist ein international ausgewiesener Experte für Human Resources Management. Vor seiner Tätigkeit in der Wissenschaft war er zehn Jahre in der Unternehmenspraxis tätig – zuletzt als Prokurist eines global agierenden Logistik-Dienstleisters. Radel ist Buchautor, Verfasser zahlreicher Publikationen und berät Führungskräfte und Organisationen. Seine Themen sind dabei vor allem aktuelle Trends wie Employer Branding und Veränderungsprozesse durch die Digitalisierung. 

In seinem Vortrag schlussfolgerte Radel, dass das hochspezialisierte Ausbildungssystem in Deutschland Personalabteilungen oft dazu verleite, auch entsprechend und ausschließlich spezialisiert zu suchen. Unternehmen müssten in dieser Hinsicht mutiger werden. Dazu gehöre auch, potenziellen Mitarbeitern mehr zuzutrauen – besonders mit Blick auf deren Selbsteinschätzung, ob sie für eine Aufgabe geeignet seien. Sollten Fremd- und Selbsteinschätzung der fachlichen Kompetenzen tatsächlich weit auseinanderliegen, müsse die Priorität anders gesetzt werden: Es ginge dann nicht mehr darum, den Besten auszuwählen, sondern denjenigen mit dem geringsten Entwicklungsbedarf. 

Gegenüber den Parlamentariern und Mitgliedern der Verbände regte Radel an, ein intensiveres Standort-Marketing zu fördern – mit stärkerem Fokus auf den jeweiligen Arbeitsort. "Die Tourismusbranche lebt in weiten Teilen vor, wie erfolgreiches Marketing für eine Region aussehen muss. Alleine die Tatsache, dass ein Begriff wie der des 'Hidden Champion' existiert, zeigt: Es gibt es einen enormen Nachholbedarf, erfolgreiche Wirtschaftsstandorte bekannt zu machen", so Radel. Den Wochenblättern empfahl der Experte, ihre gute Reputation im Nahbereich zu nutzen und wirtschaftlich erfolgreiche Regionen noch stärker publizistisch zu begleiten.  

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers zog ein positives Fazit der Veranstaltung. "Mit VITAL LOKAL ist es uns gelungen, eine wichtige Dialog- und Netzwerkplattform zu etablieren. Der intensive Meinungsaustausch – beim letzten Dialogfrühstück zur Digitalisierung und heute zum Thema Fachkräftemangel und Standortpolitik – zeigt, dass viele Themen aus dem Nahbereich hochrelevant sind. So wie die Anzeigenblätter seit vielen Jahrzehnten erfolgreich Politik und Wirtschaft, Leben und Alltag der Menschen begleiten, bringen wir diese Expertise als Spitzenorganisation in das Gespräch mit Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein", sagte Eggers. 

Die nächste Veranstaltung von "VITAL LOKAL" wird am 12. Juni 2018 stattfinden und sich inhaltlich dem Thema "Logistik im Nahbereich – effizient, ökologisch, verantwortungsbewusst" widmen.

Anzeigenblattverband BVDA startet neues Dialog- und Networking-Format für Politik und Verbände

Zukunft wird vor Ort gemacht – Lokale Kommunikation im digitalen Zeitalter – unter diesem Titel trafen sich heute Bundestagsabgeordnete, Verbandsvertreter, Journalisten und Mitarbeiter aus Ministerien zum Frühstücksdialog "VITAL LOKAL" im Kaffeehaus Dallmayr in Berlin. Auf Einladung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) diskutierten die rund 30 Teilnehmer die Herausforderungen auf kommunaler Ebene im digitalen Zeitalter.

"Digitalisierung ist nicht das Thema E-Government allein, sondern muss sehr schnell Einzug in die wichtigen Politikfelder wie Mobilität, Bildung, Gesundheit, Energie und Sicherheit finden. Hier geht es um neue Dienstleistungen und Services für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen – wie wir leben, arbeiten, uns bilden und unsere Freizeit verbringen, wird immer mehr vom Internet bestimmt. Gleichzeitig behalten lokale Medien wie die Anzeigenblätter ihre Funktion als Informationsmakler vor Ort und wichtiger Meinungsbildner für die lokale Demokratie." So lautete eine Kernthese des Gastreferenten Franz-Reinhard Habbel. Der Autor und langjährige Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes stimmte die Gäste mit seinem Impulsreferat auf die anschließende Diskussion ein. Habbel, der auch Gründer und Leiter des Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ist, verfügt als E-Government-Experte über eine umfangreiche digitale Expertise. Im Innovators Club beschäftigt er sich mit Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft interdisziplinär mit strategischen Zukunftsthemen der Kommunen. 

"Mit unserem neuen Veranstaltungsformat "VITAL LOKAL" bieten wir eine Dialog- und Netzwerkplattform für Verbandsvertreter, Ministerialbeamte, Journalisten und Politiker – um den Meinungsaustauch zu fördern und Antworten auf die Herausforderungen im Nahbereich zu diskutieren", erläuterte BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers das Konzept von "VITAL LOKAL". „Die Anzeigenblätter begleiten seit vielen Jahrzehnten erfolgreich Politik und Wirtschaft, Leben und Alltag der Menschen. Mit ihrer hohen Haushaltsabdeckung und nahezu flächendeckenden Verteilung haben sie sich als Medium für die Menschen vor Ort und Makler von deren Interessen etabliert. Diese Reputation wollen wir als Spitzenorganisation gerne in den Dialog mit Politik und Verbänden einbringen", sagte Eggers.

Die nächste Veranstaltung von "VITAL LOKAL" wird am 21. März stattfinden und sich inhaltlich dem Thema "Fachkräftemangel" widmen.

Bildergalerie

Bilder der vergangenen VITAL LOKAL-Veranstaltungen können Sie sich hier anschauen:

Aktuelle Termine

Informationen zu den nächsten VITAL LOKAL-Veranstaltungen finden Sie in Kürze hier.

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Melanie Thomas
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