Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) vergibt jährlich den Durchblick-Medienpreis für herausragende publizistische Leistungen der Anzeigenblattverlage. Mit dem Durchblick-Preis werden Autoren und Verlage ausgezeichnet, die sich um die redaktionelle Qualität, publizistische Bedeutung und die Innovationskraft der Anzeigenblätter verdient machen und damit zum positiven Image der Gattung beitragen.

Für den Durchblick-Preis 2019 gingen insgesamt 121 Bewerbungen in der Geschäftsstelle ein. Aus den Bewerbungen bestimmte am 19. Februar eine hochkarätig besetzte Jury pro Kategorie drei Verlage. Im Rahmen der BVDA Frühjahrstagung am 4. April 2019 in Berlin findet die feierliche Preisverleihung statt. Die Festrede hält in diesem Jahr die CDU-Vorsitzende Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer. Der Verbandspreis wird in den Kategorien "Beste journalistische Leistung", "Leser- und Verbrauchernähe", "Innovation – die beste Idee des Jahres" und "Beste digitale Aktivität" vergeben.

Die Nominierten 2019

Niederrhein Nachrichten Verlag GmbH mit dem Beitrag "Der falsche Mann". Der Redakteur Heiner Frost beleuchtet den "Fall Amed A.". Dieser ist mittlerweile zu einem Politikum geworden, weil verhängnisvolle Fehler für seinen Tod ursächlich sind.


Berliner Wochenblatt Verlag GmbH mit dem Beitrag "Leben ohne Lesen und Schreiben". Der Autor Thomas Frey schildert die Geschichte eines Analphabeten, der sein Leben trotzdem meistert.


Allgemeiner Anzeiger GmbH mit dem Beitrag "Besser gehen als bleiben". Jana Scheiding beleuchtet darin das Thema Alkoholismus und beschreibt, mit welchen Problemen sich Angehörige konfrontiert sehen.

WOCHENPOST AWV Anzeigen,- Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH für die Sonderbeilage "Teenies aus den 70ern". Diese erscheint als hippes Seniorenmagazin, das die wirklichen Interessen der Generation 55plus ernst nimmt und die verschiedenen Facetten beleuchtet.


WochenKurier Lokalverlag GmbH & Co. KG mit der Aktion "WochenKurier sucht die 'Super-Pfleger'". Die Leser waren aufgerufen, ihren "Super-Pfleger" vorzuschlagen, der vom WochenKurier in Anwesenheit eines Fachpublikums der Branche für sein besonderes Engagement geehrt wurde.


WVW Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft mbH mit ihrem Buch "Herzrasen – Fan-Erinnerungen". Darin teilen Leser ihre WM-Erlebnisse - ergänzt von Interviews mit und Erinnerungen von ehemaligen WM-Spielern.

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG mit dem Online-Portal "cityStories by ulmer wochenblatt". Das Portal "cityStories by ulmer wochenblatt" löste den bisherigen Online-Auftritt ab und sorgte so für frischen Wind im digitalen Erscheinungsbild des Wochenblatts.


Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG mit ihrem LeserReporter-Portal "meine.rheinische-anzeigenblaetter.de". Dort können Leser, Vereine und Institutionen unabhängig von der Redaktion eigene Inhalte veröffentlichen.


Niederrhein Nachrichten Verlag GmbH mit dem Beitrag "Zusteller als Instagrammer". Um den Zustellerjob bei jungen Menschen ins Gespräch zu bringen, posten viele Zusteller Fotos aus ihrem Arbeitsalltag.

Wochenblatt-Verlag Schrader GmbH & Co. KG für die Serie "Mein Leben ohne Plastik". In fünf Erfahrungsberichten lässt eine Redakteurin die Leser an ihrem Plastikfasten teilhaben. Dabei schildert sie sowohl positive Effekte als auch die Probleme, die der Verzicht auf Plastik bereitet.


Wochenkurier Lokalverlag GmbH & Co. KG mit der Serie "Krankes Gesundheitssystem". Der Redaktion des WochenKurier gelingt es, mit der Redaktionsserie den Nerv von Lesern, Kunden und Geschäftspartnern zu treffen. Dazu recherchierte sie umfassend und ließ alle Beteiligten zu Wort kommen, wie beispielsweise Ärzte, Patienten und Angehörige.


Verlag Wochenanzeiger Medien GmbH für die Schwerpunkt-Ausgabe "Fürchtet euch nicht!" Die Wochenanzeiger setzen in ihren Schwerpunktausgaben ein Gegengewicht zu Hass und Hetze, indem sie viele Menschen befragt haben, wovor sie Respekt haben. 

Fotos zur Durchblick-Jurysitzung vom 19. Februar 2019 finden Sie hier

Die Kategorien

Diese Kategorie zeichnet den besten redaktionellen Artikel aus, der im Jahr 2018 in einem BVDA Mitgliedsverlag erschienen ist (Print oder Online).

Ein Genre ist nicht vorgegeben. Eingereicht werden können Artikel, die im Rahmen einer "Das geht uns alle an!"-Aktion 2018 erschienen sind (Kampf um Talente | Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage | Deutschland ist Kartoffelland | Nachhaltigkeit & Umweltschutz | 16. Juni – Tag der offenen Gesellschaft | Woche des bürgerschaftlichen Engagements).

Bewertungskriterien:

  • Genre
  • Gestaltung – Kongruenz von Text und Bild
  • Sprache und Stil
  • Nutzwert
  • Gesellschaftliche und/oder lokale Relevanz

Diese Kategorie zeichnet besondere Ideen aus. Es können verschiedene Formate oder Veröffentlichungen, Sonderaktionen oder crossmediale Konzepte eingereicht werden.

Ausgezeichnet werden können ebenfalls Veranstaltungen und Aktionen der Mitgliedsverlage.

Bewertungskriterien:

  • Kreativität und Originalität
  • Idee und Ziel
  • Visualisierung und gestalterische Umsetzung
  • Nachhaltigkeit

In dieser Kategorie wird die beste digitale Aktivität eines BVDA-Mitgliedverlages ausgezeichnet.

Dies umfasst auch crossmediale Konzepte. Eingereicht werden können z. B. Verlagsportale, Rubrikenmärkte, Social Media-Aktivitäten, Apps und mobile Websites, digitale Verkaufsprodukte oder digitale Vermarktungsprojekte. Auch Gemeinschaftsprodukte, z. B. von größeren Verlagshäusern, können eingereicht werden.

Bewertungskriterien:

  • Design und Layout
  • Nutzerfreundlichkeit
  • Kreativität und Originalität
  • Nachhaltigkeit des Konzepts bzw. der Umsetzung
  • Stärkung der in Print etablierten Marke auch im Digitalen

In dieser Kategorie werden redaktionelle Kampagnen ausgezeichnet, die Themen behandeln, die nah am Menschen sind und damit eine besondere Leser- und Verbrauchernähe transportieren. Auch Kampagnen, die im Rahmen der BVDA-Initiative "Das geht uns alle an!" veröffentlicht wurden, können eingereicht werden, sofern sie den Fokus auf Leser- und Verbrauchernähe legen. Darüber hinaus können verschiedene Formate oder Veröffentlichungen eingereicht werden wie z.B. neue Serien oder Rubriken, die im Anzeigenblatt erschienen sind sowie Sonderpublikationen.

Bewertungskriterien:

  • Kampagnenfähigkeit
  • Sprachrohr-Funktion
  • Gattungsmarketing
  • Nachhaltigkeit
  • Visualisierung und gestalterische Umsetzung 

Zusätzlich für eingereichte Beiträge im Rahmen der Initiative "Das geht uns alle an!":

  • Beste Umsetzung von "Das geht uns alle an!"

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Kategorien, den Bewertungskriterien der Jury sowie zum Wettbewerbsverfahren finden Sie auch in der Durchblick-Ausschreibung, die Sie sich am Ende dieser Seite herunterladen können.

Die Gewinnerbeiträge des Durchblick-Preises 2018 können Sie sich hier noch einmal anschauen.

Ihre Ansprechpartnerin

Anne Meyer
Anne Meyer
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