Die Wochenanzeiger Medien GmbH ist für den "Dietrich-Oppenberg-Medienpreis" der Stiftung Lesen nominiert. Die Anzeigenblatt-Redaktion konnte die Jury mit einer Schwerpunktausgabe zum Thema Lesen überzeugen, die im Rahmen der BVDA-Aktion „Das geht uns alle an!“ im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Über drei Wochen lang haben die Münchner Wochenanzeiger Ihre Ausgaben dem Schwerpunkt Lesen gewidmet. Lokale Titelgeschichten wurden ergänzt durch eine Vielzahl von Beiträgen mit Fachleuten von Volkshochschulen und Universitäten, die den Wert des Lesens in der Bildung von Kinder und Erwachsenen zeigten.

Darüber hinaus hat die Wochenanzeiger Medien GmbH ihre Generationen-Ausgaben fortgeführt, für die die Redaktion im Frühjahr mit dem „Durchblick“-Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe ausgezeichnet wurde. Das Projekt konnte zusammen mit Bachelor-Studenten und Studentinnen der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität umgesetzt werden, Chefredakteur Johannes Beetz hatte dafür einen Lehrauftrag. Somit wurde es möglich, über das Miteinander der Generationen nicht nur zu berichten, sondern es auch ganz konkret in der Redaktionspraxis der Münchner Wochenanzeiger umzusetzen. „Dass eine Universität in dieser Form auf unsere Gattung zukommt und sie wahrnimmt, hat es hier zumindest in der Form noch nicht gegeben“, sagt Chefredakteur Johannes Beetz. Mit dem Projekt gelingt es dem Wochenanzeiger, nicht nur das eigene Blatt, sondern die Gattung Anzeigenblatt in das beste Licht zu rücken und vor allem auch den Nachwuchs für Anzeigenblätter zu interessieren.

Downloads:

Ausgabe Schwerpunkt Lesen

Pressemitteilung zur 17. Dietrich-Oppenberg-Medienpreis-Verleihung
(inkl. Links zu den Beiträgen und einer Auflistung aller Nominierten)

Generationen-Ausgaben (KW 28 2017)

Generationen-Ausgaben (Gewinner des Durchblick-Preises 2017)